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Zeruya
Shalev - Wie man LIEBE schreibt im Krieg
Montage, Avid
Regie Sabine Lidl, Produktion Medea Film Factory, Dokumentarfilm
55 Minuten, ZDF/arte
"Zeruya Shalev ist die Stimme Israels, ihre Themen: familiäre
Konflikte, Liebe und Schmerz. Im Film erzählt sie ihre Familiengeschichte,
die untrennbar mit der Entstehung Israels verbunden ist. Ein Gedicht,
das Shalev mit elf Jahren schrieb offenbart die Melancholie eines
Kindes, das in einem Land ohne Frieden aufwächst. 2004 überlebt
sie nur knapp einen Terroranschlag, den sie erst Jahre später
in ihrem Roman SCHMERZ verarbeitet. Auszüge aus Shalevs Werk,
gelesen von Maria Schrader und Martina Gedeck, verweben sich mit
den Erinnerungen der Autorin zu einem vielschichtigen Porträt.
Gerade in Zeiten des Krieges erinnert sie sich an einen Satz der
Dichterin Leah Goldberg: Im Krieg über die Liebe zu schreiben
ist nicht nur erlaubt, sondern eine Notwendigkeit. (Internationale
Hofer Filmtage)
Welturaufführung bei den 60. Internationalen Hofer Filmtagen
am 21.10. um 22:15 im Kino 5.
Weitere Vorstellungen am 23., 24. und 25.10.
Urania Berlin, Mi, 09.12.2026, 19:30 Uhr
Film und Podium mit Zeruya Shalev, Sabine Lidl und Shila Behjat
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